Unser Angebot

Im Schmerzzentrum des Inselspitals sind Sie in den besten Händen: Die Spezialisten der beteiligten Disziplinen werden Sie umfassend untersuchen, Ihre Symptome im Team besprechen und die bestmögliche Therapie für Sie erarbeiten.

Als Patient können Sie sicher sein, dass

  • Sie basierend auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen behandelt werden
  • sich hochqualifizierte Spezialisten um Sie kümmern
  • nebst den somatischen auch die psychischen und sozialen Aspekte Ihrer Schmerzkrankheit betrachtet werden
  • wir Ihnen hilfreiche Informationen zum Umgang mit Schmerzen zur Verfügung stellen
  • wir versuchen, Ihre Konsultationen im Inselspital an einem Tag zu terminieren, so dass Sie nur einmal anreisen müssen
  • Sie von einer zentralen Ansprechperson über Ihre Termine, die Diagnose und das weitere Vorgehen informiert werden.

Für Jugendliche und Kinder, die unter Schmerzen leiden, bieten wir spezielle Sprechstunden und Gruppentherapien an. Hier erfahren sie mehr.

Folgende Therapien haben wir im Angebot:

Akupunktur

Akupunktur ist eine Behandlungsmethode aus der traditionellen chinesischen Medizin, bei der durch Nadelstiche an speziellen Punkten des Körpers eine therapeutische Wirkung erzielt wird. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass dabei neurophysiologische Mechanismen zur Schmerzreduktion aktiviert werden. 

Ergotherapie

Ergotherapie stellt die Handlungsfähigkeit des Menschen in den Mittelpunkt. Sie trägt zur Verbesserung der Gesundheit und zur Steigerung der Lebensqualität bei. Sie befähigt Menschen, an den Aktivitäten des täglichen Lebens und an der Gesellschaft teilzuhaben. ErgotherapeutInnen unterstützen und begleiten Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit beeinträchtigt oder von Einschränkungen bedroht sind.

Individualisierte Psychotherapie

Wer lange unter Schmerzen leidet, merkt, dass die Schmerzbelastung auch Folgen haben kann auf die psychische Verfassung und das soziale Umfeld (Familie, Freunde). Bei vielen Patienten mit chronischen Schmerzen stellen sich Verunsicherung, Zukunftssorgen, Erschöpfung und Schlafprobleme ein. In einem Gespräch mit einer Fachperson für Schmerzpsychotherapie wird diese wichtige Seite des Leidens angegangen und gemeinsam nach individuellen Lösungen zur persönlichen Entlastung gesucht. Diese Form von Schmerzpsychotherapie ist krankenkassenpflichtig.

Interventionelle Schmerztherapie

  • Diagnostische und Therapeutische Spritzen an Nerven und Gelenken unter Bildgebung
  • Hitze- und Kälteverödung von Nerven
  • Triggerpunktinfiltrationen
  • Therapie mit Nervenstimuatoren und Schmerzpumpen
  • Tiefe Hirnstimulation, Motorkortexstimulation

Intravenöse Schmerzbehandlung

Infusionen mit Ketamin oder Calcitonin, z.B. bei Phantomschmerzen

Lokale nicht-invasive Schmerzbehandlungen

Qutenza – Pflaster werden für Schmerzen verwendet, welche durch erkrankte oder beschädigte Nerven verursacht werden.
Der Wirkstoff im Qutenza-Pflaster ist Capsaicin, welches in natürlicher Form in Chilischoten vorkommt. Das Capsaicin macht  die Nerven weniger empfindlich für weitere Schmerzreize. Dadurch senden die Nervenfasern keine Schmerzsignale mehr zum Hirn. Der Wirkstoff des Capsaicin-Pflasters verbleibt in den Nervenfasern der Haut und den oberen Hautschichten. Er wird nicht oder nur in äusserst geringem Masse vom Körper aufgenommen.
Die Behandlung im Schmerzzentrum dauert 2 Std und kann nach 90 Tagen wiederholt werden.

Das TENS-Gerät wirkt mittels elektrischer Impulse ( tiefe Spannung und Stromstärke durch Batterie) auf die Nerven. Es senkt die Reizbarkeit der Nervenfasern, hemmt die langsam leitenden Schmerzfasern  und unterstützt die Ausschüttung körpereigener Opioide.
Das Gerät kann mehrmals täglich in Ruhe wie auch in Bewegung verwendet werden. Die Platzierung der Elektroden und die Handhabung des Gerätes wird im Schmerzzentrum erklärt und das Gerät 2 Wochen zum Testen mit nach Hause gegeben.

Manuelle Medizin

Manuelle Medizin dient einer differenzierten Diagnostik und Therapie von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats (Gelenke, Muskeln und Nerven), wobei die Befundaufnahme und Behandlung ausschliesslich mit den Händen erfolgen.

Medikamentöse Schmerzbehandlung

  • Leitliniengerecht
  • Optimierung der Medikamente: z.B. Opioid-Rotation, Opioid-Einstellung bzw. Entwöhnung
  • Medikamentöse Doppelblindaustestung bezüglich Abgrenzung gegenüber entzündlichen Formen von Rheumaerkrankungen

Multimodale Schmerztherapie

Unter multimodaler Schmerztherapie versteht man eine Schmerzbehandlung, welche aus einem ganzen Bausatz von verschiedenen Therapieformen beruht. Dazu gehören unter anderem physiotherapeutische, ergotherapeutische und auch psychologische Verfahren. Dieses Kombinationsangebot hat sich bewährt für chronische Schmerzformen.  Je nach Profil ihrer Schmerzerkrankung stellen wir ihnen ein passendes Angebot zusammen. Es bestehen am Inselspital sowohl stationäre wie auch tagesklinische Programme zu Verfügung. Die Indikation für eine multimodale Schmerztherapie wird im Schmerzzentrum gestellt und ist eine kassenpflichtige Leistung.

Operative Verfahren

Physiotherapie

Für detaillierte Informationen über die verschiedenen Therapieangebote klicken Sie bitte auf die untenstehenden Links.

Einzeltherapie

Gruppentherapien

Physiotherapieteam Ortho

Physiotherapieteam Lory

Physiotherapieteam Hand

Physiotherapieteam Rheuma

Schmerzedukationsprogramme

Für berufstätige Personen mit einer chronischen Schmerzproblematik bieten wir sogenannte Schmerzmanagementkurse an. In 8 aufeinander folgenden Anlässe vermitteln wir Ihnen relevantes Wissen zu chronischem Schmerz und verbessertem Umgang damit. Die vermittelten Methoden werden gemeinsam eingeübt. Interessentinnen und Interessenten werden nach Anmeldung im Schmerzzentrum zu einem persönlichen Vorgespräch eingeladen. Dieses Gruppenangebot ist sehr begehrt und findet einmal wöchentlich zu einer abendlichen Randstunde statt. Es ist krankenkassenpflichtig.