Zuweisung für ambulantes Aufgebot

Für die Zuweisung bitten wir Sie um ein paar spezifische Informationen, die Sie uns mit folgendem Link am besten direkt online übermitteln können:

Online-Zuweisungsformular 

Bei Zuweisung per E-Mail, Fax oder Post bitten wir um möglichst vollständige Zusendung folgender Unterlagen:

- Kurzbericht mit Diagnosenliste und Medikamentenliste 
- Falls vorliegend letztes Labor und EKG, digitale Bilder 
  (Röntgen, CT, MRI oder Ultraschall)
- Bericht / Befunde von vorbehandelnden Spezialisten

Coronavirus – Aktuelle Information für Zuweiser

Aufgrund der Handlungsanweisungen im Gesundheitssystem, die der erfolgreichen Bekämpfung der Sars-CoV-2-Ausbreitung («Coronavirus») in der Schweiz dienen, gibt es auf nicht absehbare Zeit massive Einschränkungen für den ambulanten Bereich der Abklärung und Therapie chronischer Schmerzen. Zudem werden Ressourcen und Personal am Inselspital zunehmend für die Versorgung von schweren COVID- Krankheitsfällen benötigt.

Für Patienten mit mehrmonatigen oder langjährigen Schmerzbildern, und insbesondere diejenigen mit gemäss BAG erhöhtem Risikoprofil an COVID-19 schwer zu erkranken https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/besonders-gefaehrdete-menschen.html), werden wir keine Konsultations-Termine an der Schmerzambulanz vergeben können. Solange es uns von der Personalbesetzung möglich ist, werden wir die Konsultationen durch Telefoninterviews ersetzen.

Wir bitten darum, nur noch dringliche Zuweisungen vorzunehmen und diese möglichst nur noch über den Hausarzt erfolgen zu lassen, damit dieser uns schon vorab vollständig folgende Unterlagen über schmerz@no-spaminsel.ch oder den Postweg (insbesondere für CDs) zukommen lassen kann

- Kurzbericht mit Diagnosenliste und Medikamentenliste 
- Falls vorliegend letztes Labor und EKG, digitale Bilder (Röntgen, CT, MRI oder 
  Ultraschall)
- Bericht / Befunde von vorbehandelnden Spezialisten

Nur mit den vorliegenden Unterlagen können wir planen und uns auf eine Telefonkonsultation vorbereiten, in der wir bereits die wesentlichen Probleme und Therapiemöglichkeiten erarbeiten können. Wir können dann auch besser abschätzen, ob doch eine Konsultation mit körperlicher Untersuchung oder Intervention dringlich notwendig ist. In der Regel wird diese aber auf die Zeit nach der Krise verschoben.

Bitte informieren Sie Ihre Patienten auch über die Alternativen, ob Sie das Angebot der Telefon-Konsultation wahrnehmen möchten oder sich lieber wieder nach überstandener Krise für einen regulären Erstkonsultationstermin zuweisen lassen möchten. Da die Entwicklung momentan nicht absehbar ist, bitten wir um Verständnis, wenn es zu längeren Wartezeiten kommt bis wir die zugewiesenen Patienten kontaktieren. Schmerzmedizinische Notfälle mit starken nicht beherrschbaren Schmerzen (wie z.B. bei Tumorschmerzen, persistierenden Schmerzen nach Operationen oder Verletzungen, akuten Nervenschmerzen) werden wir weiterhin zeitnah bevorzugt behandeln.


PD Dr. med. Konrad Streitberger
Leitender Arzt Schmerzzentrum

Dr. med. Florian Reisig
Spitalfacharzt Schmerzambulatorium

 

 

Fragebogen

Nach Erhalt Ihrer Zuweisung werden wir einen Fragebogen an den Patienten verschicken mit der Bitte diesen auszufüllen und zurückzuschicken. Anhand der Zuweisung und der Auswertung des Fragebogens entscheiden wir dann über die Terminvergabe. Das Aufgebot an den Patienten erfolgt bedarfsgerecht nach Chronifizierungsgrad und Vorbestehen der Schmerzerkrankung und in der Regel erst, nachdem wir den ausgefüllten Fragebogen erhalten haben. Wir bitten Sie, dies Ihren Patienten mitzuteilen.

Erstkonsultation

Eine Erstkonsultation wird bei uns anhand der vorliegende Unterlagen und des Fragebogens vorbereitet und dauert in der Regel eine Stunde. Je nach Bedarf werden wir weitere interdisziplinäre Abklärungen in die Wege leiten oder den Patienten direkt in eine interdisziplinäre Schmerzsprechstunde aufbieten. Sie werden schriftlich oder direkt mündlich über unsere Empfehlungen und das weitere Vorgehen informiert.

Fast-Track

Für Direktzuweisungen von interventionellen schmerztherapeutischen Massnahmen bieten wir einen Fast Track an. Hierzu bitten wir Sie, auf dem Zuweisungsformular alle entsprechenden Punkte unter Zuweisung für spezifische Interventionen anzukreuzen und auszufüllen. Der Patient wird dann von uns direkt für die vorgesehene Intervention aufgeboten und vorher nur kurz evaluiert und aufgeklärt. Sie werden direkt über das Ergebnis informiert, so dass Sie die weitere Betreuung wieder übernehmen können.

Sollte aus anderen Gründen ein bevorzugtes oder schnelles Aufgebot mit verkürzter Erstkonsultation erfolgen, bitten wir um direkte telefonische Kontaktaufnahme.

Akutzuweisung

Hat der Patient sehr starke akute Schmerzen, kann er sich jederzeit an das Notfallzentrum des Inselspitals wenden.

Zuweisung für stationäre Aufnahme

Eine Zuweisung für eine stationäre Aufnahme bei Patienten mit Schmerzproblemen ist nur direkt über die einzelnen Kliniken oder über die Universitätsklinik für Allgemeine Innere Medizin möglich. Im akuten Notfall kann die stationäre Aufnahme auch über die Notfallstation des Inselspitals erfolgen. Das Schmerzzentrum selbst verfügt nicht über eigene stationäre Betten.